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Der FC St. Pauli verpflichtet Luca Zander von Werder Bremen

Der FC St. Pauli und Alex Meier gehen nicht gemeinsam in die kommende Spielzeit. Foto: Archiv/CB
Der FC St. Pauli und Alex Meier gehen nicht gemeinsam in die kommende Spielzeit. Foto: Archiv/CB

+++ Meier verlässt den FC St. Pauli +++

 

Die Kaderplanungen des FC St. Pauli für die neue Spielzeit schreiten voran. Nach zuletzt zwei Jahren Ausleihe haben die Braun-Weißen Luca Zander fest vom SV Werder Bremen verpflichtet. Der Verein und Zander einigten sich dabei auf eine Verlängerung derZusammenarbeit bis zum 30. Juni 2023.Zwei Jahre lang hatte Zander als Leihspieler das braun-weiße Trikot getragen, seit Sommer 2017 bestritt der 23-Jährige 30 Partien (drei Vorlagen) für die Kiezkicker. Zum Ende der abgelaufenen Saison 2018/19 musste der Außenverteidiger aufgrund einer schweren Schulterverletzung pausieren.

Cheftrainer Jos Luhukay: „Wir freuen uns sehr, dass sich Luca langfristig für uns entschieden hat. Er ist ein junger, gut ausgebildeter Außenverteidiger, der bei uns in den letzten zwei Jahren seine Klasse gezeigt hat und wir sind überzeugt, dass er uns mit seinen Qualitäten weiterhelfen wird.“

Luca Zander: „In den beiden Jahren sind mir Mannschaft, Fans und Verein ans Herz gewachsen. Umso mehr freue ich mich, dass ich langfristig für diesen geilen Verein spielen darf. Ich will alles dafür geben, um in den kommenden Jahren so erfolgreich wie

möglich zu sein. Erst einmal will ich aber schnellstmöglich wieder gesund und fit werden, um zum Start in die nächste Saison wieder dabei sein zu können. Ich kann es kaum erwarten, wieder auf dem Platz zu stehen und für den Verein aufzulaufen.“

 

Alex Meier verlässt den FC St. Pauli

 

Darauf haben sich der Verein und der Stürmer in sehr vertrauensvollen und guten Gesprächen nach dem Saisonende geeinigt. Nach der schweren Verletzung von Stürmer Henk Veerman kam Alex Meier in der Winterpause ans Millerntor und konnte seine sportliche Qualität direkt unter Beweis stellen. Dabei hat er alle Hoffnungen und Erwartungen an ihn zu einhundert Prozent erfüllen können.

In allen 16 Spielen nach Jahreswechsel kam der 36-Jährige zum Einsatz, dabei erzielte der Angreifer sechs Tore, zudem bereitete er einen Treffer vor. Gleichzeitig zeigte er seinen einwandfreien Charakter tagtäglich nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz.

Andreas Rettig: „Wir bedanken uns ausdrücklich bei Alex Meier für sein Engagement und seine Leistungen im vergangenen halben Jahr. Auch menschlich hat es zwischen dem FC St. Pauli und Alex hervorragend gepasst. Er hat sich vom ersten Tag an klasse integriert und ohne jegliche Allüren dem Teamgedanken komplett untergeordnet.“

Alex Meier: „Als mich der FC St. Pauli in der Winterpause fragte, ob ich helfen kann, habe ich schon wegen meiner St. Pauli-Vergangenheit gerne zugesagt. Es war eine tolle Erfahrung und ich danke allen St. Pauli-Fans für die Unterstützung.“Brian Koglin und Maurice Litka verlassen den Verein

 

Der FC St. Pauli hat weitere Personalentscheidungen für die kommende Spielzeit 2019/20 getroffen. So werden Brian Koglin und der zuletzt an Drittligist KFC Uerdingen ausgeliehene Maurice Litka den Verein im Sommer verlassen.

 

Abwehrspieler Brian Koglin wechselte im Sommer 2013 von Eintracht Norderstedt ans Millerntor. Über die U17, U19 und U23 schaffte er den Sprung in den Profikader. Dabei bestritt der Abwehrspieler in der 2. Bundesliga sechs Partien, hinzu kommt eine Partie im DFB-Pokal. Für die U23 stand Koglin in der Regionalliga Nord insgesamt 83 Mal auf dem Platz, dabei erzielte er 9 Tore, zudem bereitete er 6 Treffer vor.

Maurice Litka hat das braun-weiße Trikot seit 2006 getragen, dabei durchlief der offensive Flügelspieler die verschiedenen Nachwuchsteams des Clubs, ehe er im September 2014 sein Debüt für die Profimannschaft feierte. Insgesamt kam der Linksfuß in der 2. Bundesliga

auf 22 Partien (1 Vorlage) sowie 46 Partien (6 Tore, 6 Vorlagen) für die U23 in der Regionalliga Nord. In der vergangenen Saison 2018/19 war der 23-Jährige an den KFC Uerdingen ausgeliehen, für den Drittligisten bestritt Litka 20 Partien (1 Tor, 2 Vorlagen). Der Vertrag des Mittelfeldspielers hat noch bis Sommer 2020 Gültigkeit, doch beide Parteien einigten sich darauf, dass sich die Wege trennen werden und dass der Verein Litka bei einem Transfer im Sommer keine Steine in den Weg legen wird. (RS)