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Augsburg gewinnt sehr glücklichen in Kiel und zieht ins Viertelfinale ein

Atakan Karazor gegen Michael Gregoritsch - Foto: pin
Atakan Karazor gegen Michael Gregoritsch - Foto: pin

Gewackelt, aber nicht gefallen: Bundesligist FC Augsburg ist seiner Favoritenrolle gegen Zweitligist Holstein Kiel spät noch gerecht geworden und ist ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Dank des erlösenden Treffers von Michel Gregoritsch (85.) setzte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Baum im Achtelfinale nach einer Zitterpartie auswärts beim Zweitliga-Fünften mit 1:0 (0:0) durch. Augsburg steht damit zum zweiten Mal nach 2010 in der Runde der letzten Acht. Damals gelang den Fuggerstädtern sogar der Einzug ins Halbfinale. "Wir sind der Bundesligist, da ist es natürlich der Anspruch, sich gegen einen Zweitligisten durchzusetzen", hatte Baum vor der Partie gesagt, musste vor 11.198 Zuschauern sein Team aber auch verletzungsbedingt auf fünf Positionen verändern. In einer zunächst munteren Partie versteckten sich die Kieler deshalb auch keineswegs. Der Underdog versuchte immer wieder, über die quirligen Kingsley Schindler und Masaya Okuwaga Druck zu machen - und Augsburg wirkte durchaus beeindruckt. Mehr glücklich sorgte Gregoritsch fünf Minuten vor Ende der Verlängerung für die Entscheidung zugunsten der Gäste Kiel hatte seine Besten in Okugawa und Schindler. Bei Augsburg überzeugte neben Gregoritsch auch Kobel. (RS)

Kiel: Kronholm - Dehm, Schmidt, Wahl, van den Bergh - Karazor - Mühling, Meffert (87. Benes) - Schindler, Okugawa (84. Lee), Serra (73. Honsak). - Trainer: Walter

Augsburg: Kobel - Felix Götze (39. Stafylidis), Danso, Oxford, Max - Khedira, Baier - Hahn, Gregoritsch, Richter (60. Ji) - Cordova (72. Jensen). - Trainer: Baum

Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)

Tor: 0:1 Gregoritsch (85.)

Zuschauer: 11.198

Beste Spieler: Okugawa, Schindler - Kobel, Gregoritsch 

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