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Patrick Herrmann verlässt Holstein Kiel

Schließt sich dem Zweitligisten SV Darmstadt 98: Patrick Herrmann - Foto: pin
Schließt sich dem Zweitligisten SV Darmstadt 98: Patrick Herrmann - Foto: pin

Patrick Herrmann, der im Sommer 2011 vom VfL Osnabrück an die Kieler Förde kam, verlässt die KSV Holstein auf eigenen Wunsch.

Der Rechtsverteidiger mit der Trikot-Nr. 19, der seinen Platz in dieser Spielzeit an Jannik Dehm verloren hat und nur zu wenigen Einsätzen gekommen ist, schließt sich dem Zweitligisten SV Darmstadt 98 an. Die Lilien hatten sich um diesen Transfer in jeder Hinsicht sehr bemüht, so dass die Verantwortlichen der KSV Holstein einem Verkauf im Wintertransferfenster zustimmten. Beim aktuellen Tabellen-Dreizehnten unterschrieb Herrmann einen Vertrag bis zum 30.06.2020.

„Was ich in diesen Jahren hier in Kiel erlebt habe, werde ich nie vergessen. Die Verantwortlichen der KSV haben mir ein Angebot gemacht, auch über meine aktive Karriere hinaus beim Klub zu bleiben. Dennoch habe ich mich für einen Wechsel nach Darmstadt entschieden, denn ich möchte zeigen, dass ich mich in der 2.Liga durchsetzen kann. Der Zweikampf mit Jannik war nicht das Problem. Er hat sportlich den Vorzug bekommen, das gehört zum Fußball dazu. Kiel hat seit dem Sommer im spielerischen Bereich viel verändert. Es hat einen Umbruch gegeben. So etwas geht nie völlig ohne personelle Konsequenzen ab."

Insgesamt absolvierte Herrmann, der in wenigen Wochen 31 Jahre alt wird, 270 Pflichtspiele für die KSV und erlebte dabei zwei Aufstiege und zwei gescheiterte Relegationen zur 2. bzw. 1. Bundeliga (2015 gegen 1860 München und 2018 gegen VfL Wolfsburg) mit.

„Wir hätten Patrick gern behalten“, sagt Fabian Wohlgemuth, Geschäftsführer Sport der KSV, „denn er hat durch Eigenschaften wie eine vorbildliche Einstellung auf und neben dem Platz und ein hohes Maß an Bereitschaft Qualitäten, auf die wir hier bei Holstein Wert legen. Doch aus Respekt und als Anerkennung seines tadellosen Charakters haben wir uns dazu entschieden, seinem Wunsch zu entsprechen und ihm die Freigabe zu erteilen.“ (RS)