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Schiedsrichterskandal bei den Kreishallenmeisterschaften in Eckernförde

Bei den 34. Futsal Kreismeisterschaften Rendsburg/Eckernförde kam es vor dem Vorrundenspiel zwischen dem Rendsburger TSV (4. Spiel für den RTSV) und dem SV GW Todenbüttel in der Gruppe B zum Schiedsrichtereklat.

 

Die Entscheidung der Sportgerichtsbarkeit des Kreisfußballverbandes wurde von den anwesenden Schiedsrichtern nicht akzeptiert. Dies ging so weit, dass ein Schiedsrichter auf die RTSV-Verantwortlichen unmittelbar vor dem besagten Spiel zuging und versuchte, den Einsatz von einem Spieler zu verhindern mit den Worten: „Wenn eure Nummer 91 aufläuft, dann wird keiner der anwesenden Schiedsrichter euch pfeifen!“

 

Was war passiert?

 

Im ersten vom fünf Gruppenspielen bekam der Rendsburger Serdzan Redzepovski nach einer Schiedsrichterbeleidung völlig zu Recht von dem Schiedsrichter Dajinder Pabla die Rote Karte. Laut den offiziellen Regularien fällt die Turnierleitung des KFV nach jeder Roten Karte eine  Einzelentscheidung über die Dauer der Sperre des betreffenden Spielers. In diesem Fall entschieden der 1. Vorsitzende Robert Lohmann und der Vorsitzender des Spielausschuss Olaf Jacobi über eine Sperre von zwei Spielen im Turnier, womit der Spieler wieder ab dem vierten Spiel vom Rendsburger TSV bei den Kreismeisterschaften eingesetzt werden durfte. Selbst wo sich schon beide oben besagten Mannschaften in der Halle gegenüberstanden, weigerten sich die drei Schiedsrichter, die Partie anzupfeifen. Mehr Diskriminierung kann man einem Spieler gegenüber nicht an den Tag legen. Zum wiederholten Male wurde von den Schiedsrichtern deutlich gemacht „So lange die Nummer 91 hier steht, pfeifen wir das Spiel nicht an.“ Nach welchem geltenden Recht wird sich hier von den Schiedsrichtern gegen die offiziellen Regularien des Kreisfußballverbandes gestellt und den Rendsburgern förmlich diktiert, welcher Spieler eingesetzt wird und welcher nicht?

 

Ohne Schiedsrichter!

 

Nachdem einige Minuten zwischen den Schiedsrichtern und den RTSV-Verantwortlichen heiß diskutiert wurde, verließen die Schiedsrichter geschlossen die Halle, weil sich der RTSV nicht dazu nötigen ließ, den Spieler Serdzan Redzepovski aus dem Kader zu streichen – Warum auch? Nun nahm der Vorsitzende des Spielausschusses Olaf Jacobi das Mikrofon in die Hand und sprach zu den gut 250 Zuschauer: „Wir werden nun ohne Schiedsrichter diese Partie spielen unter dem Motto „Schleswig-Holstein kickt fair“. Nach dem Spiel sprach Jacobi von der bis dato fairsten Partie, die es am heutigen Tage in der Halle zu sehen gab. Jeder kann sich sicherlich ein Bild davon machen, mit welchen Gefühlen die Rendsburger, besonders Redzepovski, die letzten beiden Partien gespielt haben. Die Freude und der Spaß, solch ein Turnier spielen zu dürfen, wurde so den Rendsburgern genommen, die nach dem Vorrunden-Aus geschlossen das Turnier verlassen haben.

 

 Aufklärung

 

Die Ereignisse, die sich in Eckernförde abgespielt haben, müssen aufgeklärt werden, denn solche

Machenschaften haben im Fußball nichts verloren! (RS)

 

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