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Die Eisernen aus Köpenick

Der Fanblock von Union Berlin.
Der Fanblock von Union Berlin.

Heute um 20.30 Uhr empfangen die Kieler Störche den Berliner „Kultclub“ 1. FC Union Berlin im Holstein-Stadion.

Nach wochenlanger Durststrecke und Trainerwechsel stehen die Hauptstädter in Kiel massiv unter Druck. Eine neuerliche Niederlage würde einen herben Rückschlag im Aufstiegsrennen bedeuten. Das Präsidium der „Eisernen“ hat den Aufstieg unmissverständlich als Saisonziel ausgegeben und macht mächtig Druck. Der 1. FC Union Berlin (offiziell: 1. Fußballclub Union Berlin e. V.) wurde 1966 gegründet und basiert auf dem bereits 1906 entstandenen FC Olympia Oberschöneweide. Gemessen an seiner gegenwärtigen Mitgliederzahl von über 16.000 ist Union der drittgrößte Berliner Sportverein. Zu den sportlichen Erfolgen des Klubs zählen der Gewinn des FDGB Pokals 1968 sowie das Erreichen des DFB Pokalfinals 1968 und dadurch die Qualifikation für den UEFA Pokal der Spielzeit 2001/02. In der Saison 2016/17 spielt die erste Mannschaft zum achten Mal in Folge in der 2. Bundesliga. (RS)

 

Ein Blick hinter die Kulissen bei Union

Hinspiel: Endstand in der Alten Försterei
Hinspiel: Endstand in der Alten Försterei

Die Heimspiele der Profimannschaft werden im größten reinen Fußballstadion Berlins ausgetragen, dem Stadion An der Alten Försterei.

In der Sommerpause 2009 wurde nach 13 Monaten Bauzeit – auch durch die großartige Unterstützung der Fans - das renovierte Stadion in einem Testspiel gegen Hertha BSC (Endresultat 3:5) feierlich eingeweiht. Bis 2020 soll ein Ausbau auf 37.000 Zuschauer erfolgen. Auch aus dieser Sicht ist der Aufstieg notwendig. Die Ausbaupläne sollen nicht gefährdet werden. Kein Kultverein ohne Kultspieler, so auch Union. Legendäre Kicker hatten die Eisernen jede Menge in ihren Reihen. Vor allem Rekordspieler Lutz Hendel (422 Ligaeinsätze

von 1968 bis 1993), Torjäger Uwe Borchardt (69 Tore von 1975-1987) oder auch der heutige Geschäftsführer Lizenzierung Oskar Kosche, der 1997 und 1998 zweimal nacheinander zum „Unioner des Jahres“ gewählt wurde, werden häufig genannt. Auch der Brasilianer Daniel „Texas“ Teixeira (2000/01 und 2005 bis 2007) wurde zum großen Idol für die Fans und bekam im Oktober 2007 als erster Spieler ein organisiertes Abschiedsspiel. Der Torjäger schoss Union zu zwei Aufstiegen und stand mit dem Team im DFB-Pokalfinale. Den Kielern ist „Texas“ noch aus der Saison 2003/04 bestens bekannt. Der Mann mit der eingebauten Torgarantie traf für die Störche in 28 Regionalliga-Partien 17 Mal ins Schwarze. Inzwischen ist Teixeira nach Brasilien zurückgekehrt. (RS)

Union Berlin: Der Fanblock
Union Berlin: Der Fanblock
 Unions Sebastian Polter. Fotos: PN
Unions Sebastian Polter. Fotos: PN